Zecken verbreiten Schrecken
22. März 2019

GASTROPEXIE BEIM HUND

Vor welchem Notfall haben Hundebesitzer – besonders solche großen Rassen – die meiste Angst? Ganz klar – die Magendrehung!

Bei der Magendrehung handelt es sich um eine akut auftretende Notfallsituation, die unbehandelt schnell zum Tod des Tieres führt. Helfen kann man nur durch schnelles Handeln, meist durch eine zügige Notoperation, deren Ausgang jedoch ungewiss ist.
Da stellt sich dem besorgten Hundehalter natürlich die Frage, was man tun kann, um einer solchen Notsituation vorzubeugen. Tipps dazu finden sich viele, aber auch wenn man alle befolgt, treten immer wieder Magendrehungen auf. Mittlerweile weiß man, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt, was durch das Zusammenspiel vieler Faktoren beeinflusst wird und somit auch nicht sicher vermieden werden kann.
Eine Möglichkeit jedoch ist die prophylaktische Gastropexie, eine vorbeugende Fixation des Magens an der seitlichen Bauchwand. Dadurch wird ein Umschlagen und Drehen des Magens verhindert.

Was passiert bei der Gastropexie genau?
Grundsätzlich handelt es sich um einen operativen Eingriff, der unter Vollnarkose erfolgt. Moderne Technik macht es möglich, dies minimalinvasiv, also mit minimalem Trauma ohne Eröffnung der Bauchhöhle, durchzuführen. Dazu werden zwei kleine Einschnitte in die Bauchdecke nötig, einer kurz unterhalb des Nabels zum Einführen der Optik und einer zur Fixation des Magens unterhalb des Rippenbogens auf der rechten Seite. Der Magen wird dabei dauerhaft an der Bauchwand angenäht und verwächst mit dieser.
Bis die Fäden nach 10 Tagen gezogen werden, sollte der Patient auf größere sportliche Aktivitäten verzichten. Aber danach steht dem Herumtollen und Spielen nichts mehr im Weg.

Haben Sie Interesse, auch Ihren Liebling zu schützen oder haben Sie noch Fragen? Rufen Sie uns an, wir sind gern für Sie da!